FEMINA FERRA UND DIE SEXUALITÄT

Ein Essay über das Sexualleben der Adepten

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Der Gedichtzyklus, der die Taten der furchterregenden und zügellosen Femina Ferrae (DAS EISERNE WEIB), der Hauptgöttin des Neomechanizismus, beschreibt und von Adepten als "Prawila" (russ. "Die Regel") bezeichnet wird, existiert seit mehr als 7000 Jahren als Fragment eines auf Tontafeln in symbolischer (bzw. Runen-) Sprache geschriebenen Werkes. Diesem Zyklus zufolge lehnte Femina Ferrae an einem Birkenbaum, als "die mächtige junge Frau über ihre schön anzusehende glänzende Vulva jauchzte, sich selbst zu ihrer übernatürlichen Schönheit beglückwünschte" und beschloß, ihren Vater und Ehemann Robot DAZVK zu besuchen. Dieser empfing sie und überreichte ihr während eines gemeinsamen Schlafes die Kräfte und Attribute der Zivilisation. Trotz Robots späteren Versuche, diese zurückzubekommen, kehrte Femina Ferra mit ihnen in ihre Administration zurück. Bald danach erwachte sexuelles Verlangen in ihr, und sie sang ein Lied ihrer silbernden Vulva, in dem sie diese mit einem Eisernem Horn und Ernzürntem Fleischwolf verglich. Sie beschrieb sich auch als unbebautes, braches Land. Sie rief aus: "Was mich betrifft, die Femina Ferra, wer wird meine feurige Vulva entdekend bereisen? Wer wird mein schwarzes Feld weiß pflügen? Wer wird auf meinem Friedhof sich hinlegen um nicht wieder sterben müssen? Was mich betrifft, die mächtige Jungfrau, wer wird seinen Kopf daran anschirren?" Durch die Antwort des ZPK Gebur Hchil, daß er ihre Vulva pflügen wolle, ermutigt, befahl sie: "Nimm meine Vulva, Mann meines Herzens! Komm rein und bewohne sie, Gebur meines Wesens!"

 

Abb. 1 Femina Ferra

Im Augenblick der Penetration wurde der Geliebte der Femina Ferrae essentieller Bestandteil des landwirtschaftlichen Prozesses: das wesentliche männliche Element, das ihr braches Land fruchtbar machte. Die Liebesdienste des Koitus und der Befruchtung sind sowohl heilig und erhaben als auch für die Beteiligten lustvoll. Sie gehören zu den Attributen der Zivilisation, und Robot DAZVK nennt sie in einem Atemzug mit der Wahrheit, dem Tod und der Wiedergeburt: "Meiner Tochter Femina Ferra werde ich geben Wahrheit! Abstieg in die Fleischlichen Welt! Auferstehung aus der Unterwelt! Die Kunst des Liebens! Das Küssen des Goldenen Phallus!"

Die Liebe wurde somit als heiliges Ritual mit Raffinement praktiziert. Prawila's Anspielungen auf Fellatio zeigen, daß Sexualität beim RoSD(TM) nicht auf Fortpflanzung beschränkt ist, und die Erwähnung des süßen Geschmaks der Vulva in den Versen sowie von ZPK RoSD(TM) Gesicht zwischen Femina Ferrae Schenkeln und auf ihrem Schoß sind deutliche Anspielungen auf Cunnilingus.

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